Brustvergrößerung
Übersicht Plastische Chirurgie Baden-Württemberg    Hautpflege / Kompressionsmieder    Unsere Fachärzte     Über uns
     
 

Brustvergrößerung - Risiken und Komplikationen
Welche Risiken bzw. Komplikationen kann es bei einer Brustvergrößerung geben?

Brustvergrößerung Risiken Komplikationen

Jeder chirurgische Eingriff birgt ein Risiko von Komplikationen bzw. Nebenwirkungen. Es können z. B. Nachwirkungen des Narkosemittels, Infektionen der Wunde, Schwellungen, Blutungen, Schmerzen, etc. auftreten. Darauf sollten Sie vorbereitet und hingewiesen werden. Wichtig ist auch, dass Sie neben der stationären Betreuung auch spätere Nachschautermine wahrnehmen, damit eventuelle Störungen der Wundheilung möglichst früh korrigiert werden können.

Was kann nach der OP Brustvergrößerung noch passieren bzw. welche Risiken bestehen?

Kapselfibrose

Bei der Kapselfibrose (engl. capsular fibrosis) handelt es sich um die Ausbildung einer harten bindegewebsartigen, teilweise schmerzhaften Kapsel, die meist in Folge einer Mammaplastik (Brustvergrößerung) entsteht. Je nach Ausprägung kann oder muss sie behandelt werden. Im schlimmsten Falle muss das Implantat entfernt werden.

Wundheilungsstörung

Als Wundheilungsstörung bezeichnet man einen verzögerten bzw. atypischen Ablauf der Wundheilung. Wundheilungsstörungen können durch systemische und lokale Faktoren bedingt sein.
 
Lokale wundspezifische Faktoren können die Wundheilung ebenfalls entscheidend beeinträchtigen. Die Vermeidung ihrer Entstehung und frühzeitige Intervention bei ihrem Vorhandensein können die Wundheilung erleichtern.

Lokal bedingte Wundheilungsstörungen entstehen unter anderem durch:

    1. Wundinfektion
    2. große, schlecht resorbierbare Hämatome
    3. mangelnde Ruhigstellung
    4. Spannung der Wundränder
    5. Verunreinigung durch Fremdkörper
    6. Entstehung von Seromen
    7. Wunddehiszenz nach primärem Nahtverschluss

Wundheilungsstörungen können durch zahlreiche Grunderkrankungen oder Mangelerscheinungen ausgelöst werden, unter anderem:

Malnutrition:
Durch einen Mangel an Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist eine schlechte Wundheilung wahrscheinlich, da der erhöhte Nährstoffbedarf des stoffwechselaktiven Wundgewebes nicht ausreichend gedeckt wird. Ein Mangel an Vitamin C führt zu einer Störung der Kollagensynthese, Calcium ist für den Ablauf der Blutgerinnung unerlässlich.

Gewebehypoxie:
Erkrankungen, die zu einer mangelhaften Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff führen, verschlechtern die Wundheilung. Vor allem sind dabei der Diabetes mellitus, Anämien, die pAVK (Nikotinabusus) und die venöse Insuffizienz zu nennen.

Immundefizienz:
Konsumierende Erkrankungen, wie Tumoren oder chronische Infektionskrankheiten beeinträchtigen durch die Schwächung des Immunsystems die Wundheilung.

Alter:
Eine schlechtere Hautdurchblutung und die Schwächung des Immunsystems bedingen bei älteren Menschen im Allgemeinen eine eingeschränkte Wundheilung.

Medikamente:
Unter dem Einfluss von Zytostatika, Antikoagulanzien und Immunsuppressiva kann die Wundheilung verzögert werden.

Überbelastung
Die Überbeanspruchung des Brustbereiches kann zu Wundheilungsstörungen führen. Sie sollten daher die Ratschläge des Operateurs befolgen. Fragen Sie lieber einmal nach, bevor Sie den Brustbereich zu sehr beanspruchen.

Allgemeine Risiken beim Leben nach einer Brustvergrößerung sind:

Rippling

Die Implantate können nach der Operation tastbar sein. Unter Rippling versteht man, dass Implantate wellig werden oder Falten bilden. Dies ist oft nur zeitweise, da sich der Brustmuskel anpassen muss. Rippling ist oft bei sehr schlanken oder zierlichen Personen möglich.

Beeinträchtigung Mammografie

Bei Brustkrebsvorsorgeuntersuchungen muss der behandelnde Arzt wissen, dass Sie Implantate besitzen, da er sonst diese als Unstimmigkeit deuten kann. Weiß er darüber Bescheid, dass Sie Implantate besitzen, wird er entsprechende Untersuchungsmethoden verwenden, damit Untersuchungsfehler vermieden werden.

Faltenbildung

Faltenbildungen treten überwiegend bei Implantaten mit Kochsalzlösung auf. Im Einzelfall müssen geeignete Behandlungsmethoden gefunden werden.

Alterungsprozess Implantat

Die Herstellerfirmen empfehlen bei den Implantaten einen Austauschzeitraum von 10 bis 15 Jahren. Es ist möglich, dass heutige, hochwertige Implantate nie ausgetauscht werden müssen. Dies wird durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen abgeklärt. Achten Sie hierbei auf die Qualität der Implantate, da hochwertige (aber auch teurere) Implantate mehrschichtig sind und meist nicht so schnell altern.

 

Brust
Weitere Informationen zur Brustvergrößerung als PDF

Informationshotline und kostenfreier Beratungstermin für Ihre Brustvergrößerung vom Facharzt:
0800 / 678 45 65

Unsere spezialisierten Fachärzte für Plastische Chirurgie finden Sie in:

 

 


Lassen Sie sich von uns beraten oder fordern Sie weitere Informationen zum Thema Brustvergrößerung an

Informationshotline und kostenfreier Beratungstermin für Ihre Brustvergrößerung vom Facharzt:
0800 / 678 45 65


Übersicht Schönheitsoperationen   Impressum